Aus Sorge um Italien

Ein neues Regime in Italien – und wir schauen weg?

Ist Berlusconi italienische Folklore, wie noch immer einige deutsche Kommentatoren zu glauben scheinen? Leider nein, denn Berlusconi versucht, mitten in Europa ein autoritäres Regime zu errichten, in dem demokratische Prinzipien außer Kraft gesetzt werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er damit Erfolg hat – wenn man ihn gewähren lässt.

Seinen Einfluss auf die öffentliche Meinung Italiens und seinen Sprung in die Politik verdankt Berlusconi seinem Medienimperium. Ob er es mit Mitteln der Korruption aufbaute, ist Gegenstand verschiedener Gerichtsverfahren. Offenbar glaubt er selbst daran, denn er versucht, die Verfahren mit allen Mitteln zu verhindern. Schon seine bisherigen Regierungszeiten nutzte er, um 18 Gesetze „ad personam“, d.h. zum Schutz seiner persönlichen Geschäftsinteressen durchzusetzen.

Auch nach seiner Wiederwahl 2008 bestand seine erste Gesetzesinitiative darin, die gegen ihn anhängigen Gerichtsverfahren für die Dauer seiner Amtszeit zu blockieren. Als das italienische Verfassungsgericht das Gesetz wegen Verfassungswidrigkeit kassierte, verkündete er, damit „putsche“ das Gericht gegen ihn, den vom Volk gewählten Regierungschef, es müsse personell anders besetzt werden. Das gesamte italienische Prozess- und Verjährungsrecht soll so verändert werden, dass seine Gerichtsverfahren wegen Verjährung niedergeschlagen werden können – ohne Rücksicht darauf, dass dabei Tausende von laufenden Prozessen, in denen Menschen um ihr Recht kämpfen, zur Makulatur werden.

Noch vorhandene kritische Zeitungen überzieht er mit Prozessen und droht mit ihrer wirtschaftlichen Vernichtung. Er strebt einen autoritären „Presidenzialismo“ an, in dem der Regierungschef nach amerikanischem Vorbild direkt vom Volk gewählt wird und sich, gestützt auf seine Medienmacht, in immer neuen Plebisziten direkt an das Volk wendet, ohne die in den USA vorhandene unabhängige Justiz und Meinungsfreiheit.

Sein Amt als Regierungschef verdankt er vor allem dem Bündnis seiner Partei, des „Popolo della Libertà“, mit der Lega Nord, deren fremdenfeindliche Demagogie hemmungslos ist. Seit dem Antritt der neuen Regierung sind Übergriffe gegen Ausländer und Schwule an der Tagesordnung. Das von der Verfassung garantierte Asylrecht wird faktisch außer Kraft gesetzt.

Wir wollen die Person Berlusconis nicht dämonisieren. Seine Regierungskoalition wurde von einer Mehrheit der Italiener gewählt, in Kenntnis seiner Person und seiner politischen Absichten. Insofern ist seine Herrschaft ein Krisensymptom der italienischen Gesellschaft, wozu auch die Schwäche und Zerspaltenheit der Opposition gehört. Unsere Sorge vermindert das nicht. Denn wir lieben nicht nur die Kultur, sondern auch die Menschen Italiens. Zumal in einem zusammenwachsenden Europa, das die Menschenrechte und die Demokratie achtet, unser Schicksal mit dem Schicksal Italiens durch tausend Fäden verbunden ist. Wenn sich in Italien ein autoritäres Regime etabliert, wird Europa insgesamt beschädigt.

Es wäre falsch, darüber den Mantel des Schweigens zu decken. Denn auch in Italien gibt es Menschen, die sich gegen diese Entwicklung stemmen. Wir sollten sie durch gleichgültiges Zuschauen nicht entmutigen. Andererseits sind auch die Wähler Berlusconis nicht unempfänglich für die Frage, ob sich das Regime im Ausland isoliert. Noch berichtet nur ein Teil der ausländischen Presse ungeschminkt über die „italienischen Verhältnisse“. Noch raffte sich das europäische Parlament nicht zu einer Stellungnahme gegen die dortige Bedrohung der Meinungsfreiheit auf. Noch duldet im Europaparlament die Europäische Volkspartei Berlusconis Parteifreunde in ihren Reihen. Zu Recht schreibt Roberto Saviano, dass es in Italien nicht mehr um Rechts oder Links geht, sondern um den Rechtsstaat insgesamt. Für ein weiteres Stillhalten steht zuviel auf dem Spiel, in Italien und in Europa. Wir suchen nach Menschen, die unsere Sorge um Italien teilen, weitere Informationen haben wollen und mit uns überlegen, was angesichts der Entwicklung Italiens zu unternehmen ist.

Erstunterzeichner

Accardo Armando geboren in Rom. Pädagoge. Von 1974 bis 2003 Erziehungsrat bei konsularischen Vertretungen in Deutschland und in der Schweiz. Verfasser von verschiedenen Studien über Zweisprachigkeit und Integration italienischer Kinder. Lebt heute in Mannheim.


Admirator ist ein deutscher Bewunderer Berlusconis, der sich jedoch wegen seiner Gesinnung in Deutschland verfolgt fühlt und sich deshalb weigert, uns ein Foto seiner Person zur Verfügung zu stellen. Aus Gründen der Ausgewogenheit werden wir gelegentlich Beiträge von ihm in unseren Blog stellen.


Baethge Martin Professor i. R. der Georg-August-Universität Göttingen, Präsident des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen SOFI, Berufs- und Bildungssoziologie mit Schwerpunkt internationale Komparatistik.


Baluch Alim Politologe und Soziologe deutsch-pakistanischer Herkunft. Studiengangskoordinator des Masterstudiengangs European Studies an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2005 organisiert er mit Studierenden aus Deutschland Workshops in der ethnisch geteilten Stadt Mostar, welche als Begegnungsplattform für Studierende unterschiedlicher Konfession dienen.


Barbato Umberto Soziologe, ist seit 2007 Verleger der Zeitschrift “Il Cantiere Sociale”, Blatt der alternativen Linken von Fondi, Lenola, Monte San Biagio und Sperlonga (LT). Er hat dort und auf der Website des Vereins “Link” (www.linkontro.info) zahlreiche Artikel veröffentlicht. Außerdem ist er Sprecher von “Sinistra Ecologia e Libertà ” in Fondi.


Bartolomei Domenico beschäftigt sich mit Kommunikation und web design. Er schreibt für Zeitungen über aktuelle Ereignisse, politische und ökologische Probleme. Er arbeitet in verschiedenen Initiativen mit, die sich gegen den Krieg, für das Wasser und andere öffentliche Güter und gegen die Infiltration der Mafia in die Institutionen engagieren.


Boccia Maria Luisa die diesen Beitrag für uns schrieb, lebt in Rom. Sie war bis 2008 Dozentin für Rechtsphilosophie an der Universität Siena. 2006-2008 Senatorin während der Prodi-Regierung. Aktiv in der italienischen Frauenbewegung und Autorin verschiedener, in erster Linie frauenpolitischer Publikationen. Mitarbeiterin des “Centro di Riforma dello Stato” (Zentrum zur Reform des Staatswesens).


Crainz Guido geboren in Udine, ist Professor für Zeitgenössische Geschichte an der Universität von Teramo. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Geschichte Italiens in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Buchveröffentlichungen und Aufsätze in Fachzeitschriften und Mitwirkung bei Rundfunksendungen und Fernsehdokumentationen zu historischen Themen. Er schreibt Hintergrundartikel und kulturpolitische Beiträge für die Tageszeitung „La Repubblica“.


Dannowski Hans Werner Theologe. Bis 1998 Stadtsuperintendent an der Marktkirche in Hannover. Seitdem in Hannover im Ruhestand. Nebenamtlich viele Jahre Filmbeauftragter der Ev. Kirche in Deutschland und Präsident von Interfilm. Autor zahlreicher Bücher und Aufsätze zur Problematik der modernen Großstadt und zum Dialog von Kirche und Kultur.


Doyé Peter Peter Doyé ist Professor emeritus an der Technischen Universität Braunschweig, wo er 30 Jahre lang Fremdsprachenlehrer ausgebildet hat.
Seit seiner Emeritierung ist er hauptsächlich als Berater des Council of Europe tätig. Sein Arbeitsgebiet ist die Fremdsprachendidaktik; seine Forschungsschwerpunkte sind die interkulturelle und die mehrsprachige Erziehung. Er hat 12 Bücher und ca. 70 Artikel zu didaktischen Themen publiziert.
Peter Doyé ist Träger des Bundesverdienstkreuzes.


Dressler Bernhard Dr. phil., Jg 1947; Lehrer für Gemeinschaftskunde und Religion an einer Gesamtschule in Hannover (1979-1991); danach Dozent und (von 1995-2003) dann Rektor des Religionspädagogischen Instituts Loccum; seit 2003 Professor für Praktische Theologie am Fachbereich Ev. Theologie der Philipps-Universität Marburg. Veröffentlichungen zu bildungstheoretischen Themen. ‘Nebenberuflich’ Italienreisender und Freund der italienischen Kultur und ars vivendi.


Franco Paolo geb. in Rimini 1940. Ab den 60er Jahren hauptamtlich in der Metallarbeitergewerkschaft FIOM tätig und Mitarbeiter vom damaligen FIOM-Vorsitzenden Bruno Trentin. 1967-1973 in Turin zuständig für das Fiat-Hauptwerk Mirafiori, ab 1973 Gewerkschaftssekretär der FIOM in Turin. Seit Ende der 70er Jahre in Rom, zunächst bei dem Gewerkschaftsdachverband CGIL, 1980-1988 Mitglied des Hauptvorstandes der FIOM, danach wieder bei der CGIL tätig (Mitglied der Programmkommission, CGIL-Vertreter im Aufsichtsrat des Nationalen Instituts für Rentenversicherung INPS). Jetzt im Ruhestand.


Gafert Karin Referatsleiterin a.D. im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. In den letzten 15 Jahren dort zuständig für die Internationalen und EU-Angelegenheiten. Dazu gehörte in erster Linie die Unterstützung von Hochschulkooperationen und kulturellen Kontakten – auch mit Partnern in Italien. K. Gafert hat das Land Niedersachsens in der VRE, der Versammlung der Regionen Europas vertreten, der auch nahezu alle italienischen Regionen angehören. Sie ist Mitglied der Deutsch-Italienischen Kulturgesellschaft e.V. Hannover.


Gööck Michael wurde 1959 in Regensburg geboren. Seit Ende der 1970er Jahre regelmässige Reisen nach Italien. Ab 1979 freier Fotojournalist, später Kameramann für zahlreiche Dokumentarfilme. Seit 2003 Lichtgestalter am Theater, zunächst an der Schaubühne Berlin und am Staatstheater Hannover, seit Sommer 2009 am Staatstheater Dresden. Verheiratet mit der Bühnenbildnerin Angela Zimmermann, zwei Kinder.


Hausen Kirstin geb. 1974, studierte Politik- und Rechtswissenschaften in Bonn (D) und Pavia (I). Nach journalistischen Erfahrungen bei WDR (Zeitgeschehen) und taz (Parlamentsredaktion), erhielt sie ein Stipendium der italienischen Regierung und forschte zum Thema Italienische Parteiengeschichte und Lega Nord. Seit 2000 berichtet sie als freiberufliche Journalistin für Hörfunk, TV und Print aus Mailand. Seit 2009 betreibt sie ihr persönliches Blog


Heine Hartwig , Soziologe, lebt teils in Deutschland, teils in Italien. Er engagiert sich in einer hannoverschen Bürgerinitiative, die sich um die Zusammenführung kroatischer und bosniakischer Studenten in Mostar (Bosnien) bemüht. Verschiedene Veröffentlichungen.


Heine Marcella geboren in Rom, seit 1970 in Deutschland, arbeitete 1975-1991 als Lehrerin an einer Grundschule in Hannover. 1991-2006 war sie Referentin für Interkulturelle Bildung und für die Förderung von Migrantenkindern im Nieders. Kultusministerium. Ehrenamtlich in verschiedenen Projekten zur Integration von Migranten und Flüchtlingen tätig.


Joost Michael OStR i. R.; über 40 Jahre gewerkschaftliche Bildungsarbeit und Lehrer im Zweiten Bildungsweg. Als Flüchtling Heimat in der Heimatlosigkeit und deshalb überzeugter Europäer mit starker Affinität zu Italien.


Karweik Hans Kulturredakteur, sagt: “Italia. Quo vadis? Wohin gehst du? Diese bange Frage stellen sich immer mehr Menschen. Nicht nur Italiener, auch Deutsche, Dänen, Schweden, Franzosen… Italien verbindet sich mit Fortschritt, weil das Land oft genug Avantgarde in Europa und damit auch in der Welt gewesen ist. Aber das darf sich nicht auf Fehlentwicklungen beziehen. Die Gefahr, dass der freiheitliche Rechtsstaat unterhöhlt wird, ist groß. Wir wollen dazu nicht schweigen.”


Kern Horst Emeritierter Professor für Sozialwissenschaften, insbesondere der international vergleichenden, an der Universität Göttingen. Von 1998 bis 2004 Präsident der Universität Göttingen. Mitglied der Akademie der Wissenschaften Göttingen. Arbeitsschwerpunkte: Industriesoziologie, empirische Sozialforschung, vergleichende politische Ökonomie, Wissenschaftssoziologie.


Koppel Esther Jahrgang 1950, freie Journalistin in Rom.Aktivistin der italienischen Frauenbewegung und Gründungsmitglied der Initiative “Frauen gegen Rassismus”.


Macke Carl Wilhelm (*1950 in Cloppenburg, mit Don Camillo aber ohne Peppone); lebt als freier Publizist in München und Ferrara (Italien); Koordinator von »Journalisten helfen Journalisten«e.V. (www.journalistenhelfen.org), Mitglied von »Libertà  e Giustizia« und “Italia Nostra”. Buchveröffentlichung zu Italien: “Bologna und Emilia Romagna. Eine literarische Einladung. Wagenbach-Verlag, Berlin, 2009


Maier Willfried Dr. phil., Studium der Philosophie, Germanistik, Geschichte. Ausbildung zum Werkzeugmacher. Tätigkeit als Hochschulplaner, Journalist, Dozent in der Erwachsenenbildung. – 1997-2001 in Hamburg Senator für Stadtentwicklung, Bundes- und Europaangelegenheiten. Bis 2008 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft.


Negt Oskar Dr. phil., Sozialphilosoph und Soziologe, 1934 in Ostpreußen geboren, studierte Rechtswissenschaft, Philosophie und Soziologie in Frankfurt/Main und promovierte 1962 bei Theodor W. Adorno. Assistent von Jürgen Habermas, 1970 berufen auf den Lehrstuhl für Soziologie der Universität Hannover. 2002 wurde er emeritiert. Zahlreiche Publikationen.


Passaro Antonio geboren in Orria/Italien, Studium in Neapel, Wien und Heidelberg; lebt seit 1978 in Heidelberg. Er war Lehrer in Italien und über 25 Jahre in Schulen in Baden-Württemberg, außerdem zehn Jahre Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg. Er ist heute in mehreren Schul- und Ausbildungsprojekten in Mannheim tätig.


Pollice Giovanni geboren in Capracotta/Italien, seit 1966 in Deutschland. Er ist Leiter der Abteilung Ausländische Arbeitnehmer/Migration beim Hauptvorstand der IG BGE in Hannover, ehrenamtlicher Vorsitzender des Vereins gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus „Mach meinen Kumpel nicht an!“, 2. Vorsitzender des Interkulturellen Rates in Deutschland und Mitglied des Vorstandes der Revierarbeitsgemeinschaft für kulturelle Bergmannsbetreuung


Riccò Antonio Umberto geboren in Mailand, italienischer und deutscher Staatsbürger, war jahrelang Schul- und Erziehungsreferent an verschiedenen ital. konsularischen und diplomatischen Vertretungen in Deutschland. Lebt heute in Hannover, wo er neben anderen Tätigkeiten sozialkritische Romane verfasst. Webmaster von www.aussorgeumitalien.de/. (S. auch www.antonioricco.eu/)


Rosenbaum Heidi Jg. 1943, Soziologin und Professorin i. R. für Europäische Ethnologie mit den Schwerpunkten Familien- und Kindheitsforschung. Seit Jahrzehnten Italienreisende mit ausgeprägtem Interesse an italienischer Kultur und Politik.


Rosenbaum Wolf Prof. für Soziologie an der Universität Göttingen (inzwischen pensioniert). Seit fast 40 Jahren begeisterter Italienbesucher, angezogen von Kultur und Natur, Städten, Meer und Bergen. Inzwischen frustriert und besorgt über die politischen Verhältnisse in dem Land.


Sandfuchs Uwe Dr. phil. Uwe Sandfuchs ist Professor i.R. an der Technischen Universität Dresden im Institut für Schul- und Grundschulpädagogik. Eines seiner Arbeitsgebiete ist seit Jahrzehnten Interkulturelles Lernen. Er war maßgeblich an der Planung der Deutsch-Italienischen Gesamtschule Wolfsburg beteiligt und ist für die wissenschaftliche Begleitung dieses Schulversuchs verantwortlich.


Schlicht Michael arbeitet seit 1983 als Lektor für deutsche Sprache und Kultur an der Universität La Sapienza in Rom, nebenbei ist er auch als Übersetzer tätig (Schwerpunkt Architektur, (Kunst-) Geschichte, Tourismus, Journalismus). In den letzten Jahren hat er darüber hinaus diverse, von der EU geförderte Projekte auf dem Gebiet der Sprachvermittlung im Tourismusbereich geleitet.


Schulte Axel Apl. Prof. Dr., Institut für Politische Wissenschaft, Leibniz Universität Hannover. Autor verschiedener Veröffentlichungen zu Fragen der Entwicklung und Migration in Süditalien, der Lebensituation und Integration italienischer Migrantinnen und Migranten in Deutschland und zur politischen Philosophie von Norberto Bobbio


Schumann Michael Dr. phil., geb. 1937. Studium der Soziologie in Frankfurt/M., Marburg und Göttingen; zunächst geschäftsführender Direktor (1969-1996), seit 1997 Präsident des Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI). Professor an der Universität Göttingen. Verschiedene industriesoziologische Publikationen.


Schuster Norbert 55 jahre, Jurist in der Abteilung Arbeitsrecht der IG BCE Hauptverwaltung. Zu seinen Aufgaben zählt die Beratung von Betriebsräten und Mitgliedern zu fast allen Fragen des Arbeitsrechts. Referent bei einer vielzahl von Seminaren und ehrenamtlicher Richter beim Bundesarbeitsgericht. Nicht zu vergessen: Vater einer erwachsenen Tochter.


Uesseler Rolf lebt und arbeitet seit 1979 als freier Publizist und Wissenschaftler in Rom. Arbeitsschwerpunkte: illegale Trends in der Weltwirtschaft, organisierte Kriminalität und Schattenökonomie, Privatisierung und Entdemokratisierung. Zahlreiche Buchveröffentlichungen und Aufsätze zu diesen Themen in deutscher und italienischer Sprache. Viele Jahre aktiv in der italienischen Anti-Mafia-Bewegung.


Weiberg Gerd Geboren 1943. Nach einer Maschinen- und Schlosserlehre Studium der Soziologie und Forschungstätigkeit in Hannover und Göttingen. Danach Beauftragter des Landes Niedersachsen für die Weltausstellung Expo 2000, Arbeit für die Kulturstadt Weimar 1999 und für das Einsteinjahr 2005 der Bundesregierung. Lebt als Kultur- und Kommunikationsberater in Berlin.


Wernstedt Rolf Honorarprofessor an der Leibnizuniversität Hannover, 1990-1998 Niedersächsischer Kultusminister, 1998- 2003 Präsident des Niedersächsischen Landtages, Präsident der Gottfried-Wilhelm-Leibnizgesellschaft, Publikationen u. a. über Parlamentarismus, Parteiensystem, politische Bildung, Erinnerungskultur.


Zimmermann Angela ist in München geboren. Nach einem “Bühnen- und Kostümbild”-Studium am Mozarteum in Salzburg arbeitete sie zunächst am Residenztheater München und am Theater Basel. Seit 1993 freischaffend tätig. Seit Sommer 2009 mit ihrem Ehemann Michael Gööck-Zimmermann und den beiden Töchtern Paula (14) und Emilia (12) in Dresden. Aus Liebe zu Italien möchte sie sich an dieser Initiative beteiligen.


Weitere Unterzeichner

  • Bartoszak Gabriele, Hannover, schreibt:

    Als ich vor zwei Jahren Freunde auf Sizilien besuchte und mit dem Auto durch Italien fuhr, war ich sehr erschrocken über die mehr oder weniger fertiggestellten Häuser, teilweise vielleicht 100 Meter von der Autobahn entfernt, der Müll, der überall (nicht nur in Neapel) in die Landschaft geworfen wird. Für mich war das damals ein großer Stress, weil sich aus meiner Sicht eine zunehmende Verantwortungslosigkeit für die (italienische) (Um-)Welt zu entwickeln scheint, die schwer zu ertragen ist

  • Basaldella Gianni, 76227 Karlsruhe (Deutschland)

  • Bausenhardt Hans, Sankt Andreasberg, schreibt:

    Ein demokratisches Land kann nicht ohne allgemein verbindliche Rechtsnormen leben. Eine Regierung und ein Parlament, das fortlaufend die Gesetze nach den Bedürfnissen Einzelner ändert, verlieren die Achtung der Bürger. Aber wahrscheinlich ist das gewollt, dass sich die Bürger ins Private zurückziehen und die da Oben machen lassen, was sie wollen.

  • Benda Romeo e Renate, Hannover

  • Benedetta Costantini, Deutschland

  • Benjamin Frick, München, schreibt:

    Die europäische Politik sollte sich zu Italien äußern und sich solidarisch mit der italienischen Zivilgesellschaft zeigen.
    http://www.rivoluzion.net ist ein Onlineportal über Italien im Jahr 2011. Es geht um die politische und gesellschaftliche Situation in Italien und die italienische Zivilgesellschaft, die sich seit Jahren nicht nur gegen das Regime Berlusconi, sondern auch gegen fast die gesamte politische Kaste Italiens wendet.

  • Bezzel Mathias, Berlin

  • Bialkowski Brigitte, 30449 Hannover

  • Bianco Paolo, Hamburg, schreibt:

    Heute demonstrieren Italiener in Mailand vor dem Justizpalast. Zugunsten Berlusconi!
    Diese Menschen machen mir Sorge. Ich bin sehr oft in Italien (Ligurien)und habe Kontakt zu vielen Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft und Status. Keiner hat je gesagt: > ja ich habe Berlusconi gewählt<
    Diese Phantome machen mir sorge.

  • Binder Renate, Stuttgart, schreibt:

    Dieses tolle Land Italien hat etwas besseres verdient als einen bungabunga. Deshalb, weg mit ihm.

    Renate Binder

  • Bomber Silke, Rom

  • Bonura Manuela, Rom

  • Brand Hans-Dieter, Rodenberg, schreibt:

    Abt.-Leiter Regionalforen-Vertrauensleute/Ortsgruppen der IG BCE. Ehrenamtlich stellv. Bürgermeister und Fraktionssprecher der SPD/FDP Gruppe im Rat der Stadt Rodenberg. Mitbegründer des BüRo gegen Rechts für Demokratie.
    Aus Liebe zu Italien Unterstütze ich diese Initiative.
    In einem zusammenwachsenden Europa, das die Menschenrechte und die Demokratie achtet ist ein autoritäres Gesellschaftsmodell fehl am Platze.

  • Brandi Friedrich, Berlin

  • Bruchmann Elke, Ulrichstein

  • Buchwald Tatjana, Hannover, schreibt:

    Der Zustand des politischen Systems in Italien ist besorgniserregend. Von demokratischen Gesetzgebungsverfahren kann schon lange keine Rede mehr sein. Freie Berichterstattung? Eher weniger. Berlusconi und die Mafia, das ist seit jeher eine Symbiose. Die italienische Justiz? Ein zahnloser Tiger. Korruption? Bestechung? Im italienischen Parlament eine gängige Methode.Er selbst sieht sich dagegen von Kommunisten, Stasispitzeln verfolgt. Und die Wähler? Dreimal schenkten sie ihm bisher ihr Vertrauen

  • Carbone Maurella, Frankfurt a.M.

  • Cavallaro Francesco, 38448 Wolfsburg, schreibt:

    sono perfettamente d’accordo con il testo della lettera

  • Convertino Alina, Stuttgart, schreibt:

    Ho paura che torni un regime di paura, di buio….dittatura.

  • Culicchi Köhnke Roberta, Hamburg, schreibt:

    Italien ist mein Land, tief ist die Liebe und mittlerweile noch tiefer die Sorge. Die Entwicklung dort ist bedrohlich, auch für Europa!! Ich würde mir mehr Einmischung wünschen!!!

  • Czerny-Arca Carin Constanze, Udine

  • Del prà¡ Marianna, Freiburg

  • Deser Sebastian, Tittmoning

  • Detter Dietmar, 82396 Pähl

  • Di Benedetto Daniela, Monaco di Baviera

  • Diotallevi Sylvia, 38477 Jembke, schreibt:

    Mitten in Europa wird in einem Land die Pressefreiheit ausgehebelt, und Deutschland, mindestens die deutsche Presse, Politiker sowieso, schweigen dazu. Das darf kein italienisches Problem bleiben, sondern ist ein europäisches!

  • Dr. Baur Eva Gesine, München

  • Dr. Friedl Edith, Linz, schreibt:

    Zu Berlusconi fällt mir nichts ein – außer: weg! schnell.

  • Dr. Graf Peter, Klingmoosweg 1, 83139 Söchtenau, schreibt:

    Das ist Europa, was Sie unternehmen. Aufmerksamkeit einerseits aus der Distanz, die klarer die Konturen zeigt, andererseits aus der Unterscheidung des Italieners, der Europäer ist. Italien ist eine Gründungsnation der EU, ohne Italien kommt die EU nicht voran. Daher danke ich Ihnen für Ihren Beitrag, unsere Augen zu öffnen.

  • Ederli Tiziana, Berlin

  • Egner Evelin, Luebeck

  • Egner Evelin, Milano, schreibt:

    http://www.facebook.com/home.php?#!/group.php?gid=160522975705&ref=mf#wall

  • Farruggia Gianni, 72555 Metzingen

  • Ferraguti Silvana, 47249 Duisburg, schreibt:

    Meine Sorge um Italien wachsen ständig: Geht unser Land Richtung Totalitarismus? Ist das Wohl der Bürger und Bürgerinnen bedeutungslos geworden?

  • Fierro Salvatore, 74592 Kirchberg/J., schreibt:

    Cari tutti,
    il mio appello va sopratutto al popolo Italiano, essendo anch’io Italiano. Non posso ancora credere, che un popolo come il nostro, si faccia governare da gente come Berlusconi e i suoi accoliti. Spero in un prossimo futuro, di poter dire al popolo tedesco con cui vivo: Berlusconi è storia passata. Berlusconi non farà  più male a nessuno, perchè l’hanno messo in galera per la distruzione che ha compiuto all’Italia e a tutti gli Italiani

  • Fontana Teresa, Augsburg, schreibt:

    Momentan bin ich in Bayern mit Erasmus Programm. Ich studiere Journalismus in Verona und bin 23 Jahre alt. Meine Deutschkenntnisse liegen zwischen B2 und C1 und möchte gern mitmachen! Ich habe schon viele Erfahrungen gesammelt, nichts aber auf deutsch.

  • Franco Diotallevi, 38477 Jembke

  • Frick Marion , Altdorf

  • friedrich sabine, rom/sarzana/ulrichstein, schreibt:

    ich empfehle allen interessenten blog/documentarfilm von: Lorella zanardi, il corpo delle donne (zum frauenbild im ital. Fernsehen unter Berlusconi)

  • Gerber Christiane, Mailand

  • Gersdorf Marianne, Hannover

  • Giorgi Giuliana, Berlin, schreibt:

    Es gibt ein Hoffnungsschimmer: die letzten Kommunalwahlen und das Ergebnis des Referendums gegen Atomkraft und gegen die Privatisierung des Wassers lassen hoffen, zumal ich die dort engagierten Leute schätzen gelernt habe. Allerdings halten diese Leute nichts von der Oppositionspartei PD. Die Opposition ist gespalten und ein Regierungswechsel ist damit erschwert.

  • Gleich Barbara, Kempten, schreibt:

    Es wäre an der Zeit, dass nicht nur Italien aufwacht!

  • Grandi Sandra, Freiburg

  • Grunenberg Antonia, Berlin, schreibt:

    Es geht hier nicht nur um den bedrohten Autor Roberto Saviano, sondern auch um den schleichenden Einzug von Mafia-Methoden in das politische Leben. Saviano soll bestraft werden, weil er das Kind beim Namen nennt.

  • Guettler Rainer, 10439 Berlin

  • Gurrieri Silvestro, Wolfsburg, schreibt:

    Wir müssen uns richtig Sorge machen was zur Zeit in Italien passiert, die Gesetze werden nur für Berlusconi gemacht, die Pressefreiheit wird eingeschränkt, die Probleme der Bürgern werden ignoriert, die Demokratie ist in Gefahr.

  • Häusler Martin, Hannover, schreibt:

    Faschismus, Nationalismus und Rassismus dürfen auf unserem Planeten keinen Platz mehr haben.

  • Held Gabi, Hannover

  • Henkys Barbara, Erkrath, schreibt:

    Dieser Mann ist eine Schande ! Dass sich unsere Regierungschefin mit dem an einen Tisch setzt zeigt auf in welcher Welt wir leben.

  • Herbert Krick, Offenbach/Main

  • hering sigrid, bremen, schreibt:

    italien ist meine erste liebe, ich habe viele freunde dort und vermittle urlaubsorte in italien. ich bin oft in italien unterwegs, niemand, mit dem ich mich unterhalte, hat berlusconi gewählt- was bedeutet das? wo kommen die stimmen, auch ein 2. mal, her? was ist mit italien geschehen? es gibt hier eine große toleranz gegenüber delikten, die dem staat schaden. abusives bauen, steuerhinterziehung etc. kavaliersdelikte im land der menschen mit anarchichen herzen. ist das der boden für berlusconi?

  • Hidding Björn, Beindersheim

  • Hoeger Nicole, Berlin

  • Holzapfel Christa, 79639 Grenzach-Wyhlen

  • Homberger Kurt, 65195 Wiesbaden

  • Homburg Georg, Hannover, schreibt:

    Danke für die Informationen, die erforderlich und hilfreich sind, wenn man sich selbst lediglich aus deutschen Medien ein Bild machen kann.
    Was mir beim Aufruf selbst noch etwas unscharf erscheint: Wer ist oder sind die Adressaten, kann man mehr tun, als seine Sorge zum Ausdruck zu bringen?
    Ist zum Beispiel bekannt, ob sich einzelne Abgeordnete oder ganze Fraktionen des Europäischen Parlaments zu den vollzogenen oder versuchten Rechtsbeugungen und Angriffen auf die Gewaltenteilung erklärt haben?

  • Homburg Ulrike, Hannover

  • Iaci Leonardo, D-75135 Karlsruhe

  • Iarossi Maria Elena, Modena, schreibt:

    Die Bürger der Stadt L’Aquila haben am 7. Juli gegen der Regierung in Rom demonstriert. Sie möchten die alte Stadt nach des Erdbebens vom April 2009 wieder zu bauen und brauchen Hilfe gegen Arbeitslosigkeit und Wirtschaftkrise, die eigentlich nie angekommen sind.
    Hier kann man mehrere Bilde davon schauen.

    Zwei Leute aus L‘Aquila blieben verletzt.

  • Incoronato Pasquale, Großbeerenstr. 65, 10963 Berlin, schreibt:

    Die italienische Demokraten brauchen Solidarität. Die Hoffnung, mit Hilfe der europäischen Demokratie in Italien von dem System der “Parteien-kratie” sich zu befreien, ist sehr groß. Wir schaffen es nicht mehr allein. Danke für die Initiative.
    Le forze democratiche italiane hanno bisogno di Solidarietà . La speranza di liberarsi del sistema partitocratico con l’aiuto della Democrazia europea è molto forte. Da soli non ce la facciamo più.
    Pasquale Incoronato, Berlin.

  • Jörges Heiko, Berlin, schreibt:

    Ich unterstütze den Aufruf, auch aus Sorge dass das italieniche “Vorbild” in Europa, nicht zuletzt auch in Deutschland Schule macht – denn auch in unserem Lande betrachten einige Vertreter der Wirtschaft, aber auch z.B. auch Angehörige von Politik und Verwaltung (Klüngel, z.B. in der Justiz) den Staat, die “res pubblica” scheinbar immer mehr als ihre Privatangelegenheit

  • Jelic Marco, Bonn, schreibt:

    Ich untertsütze diese Initiative, nicht nur als Sohn italienischer Gastarbeiter, sondern vielmehr als Sohn der Demokratie. Denn diese wird derzeit in Italien mit Füßen getreten.

  • Kardel Danilo, Hannover

  • Kardel Theo, 33178 Borchen

  • Köhnke Andreas, Hamburg, schreibt:

    Wer nur genau hinschaut, wird sehen, dass sich Italien bereits in einem präfaschistischen Zustand befindet. Es ist 5 vor 12 für uns alle!

  • Kümmerle Hartwig, D-74629 Pfedelbach, schreibt:

    Die Mafia ist eine Krake, die durch Biss zwischen die Augen vernichtet werden muss. Anscheinend kann man daraus eine sehr schmackhafte Mahlzeit zubereiten.

  • Kessner Klaus, 79639 Grenzach

  • Kiehne Annika, Hermann-Blumenaustr. 9 a, schreibt:

    Besorgnis über die rechtsgerichtete Unterwanderung einer europäischen Demokratie. Besorgnis über die Verquickung von Medienmacht und politischer Übermacht und deren weiterer Verfestigung.
    Vielen Dank für Ihre aller Einmischung!

  • Krapf Peter, Ulm

  • Krowoza c., berlin, schreibt:

    B.= Diktatur des Lächelns !!!!!

    …wann geht dieser mann endlich zum teufel!!!!
    …komme gerade aus dem süden von italien …es ist nicht zu fassen was da abgeht!!!!

  • Kunchiwala Jasmin, Karlsruhe

  • Kupp Lothar, 61203 Reichelsheim

  • Kurzeder Johannes, 41100 Modena, schreibt:

    Ohne ethisches Prinzip gibt es keine langfristige Politik.

  • Lange Bernd, Burgdorf

  • Lange Ingrid, Hannover, schreibt:

    Icn unterstütze den Aufruf. Meine Nichte lebt mit ihren Kindern in Italien, die sollen demokratisch aufwachsen. Wehret den Anfängen. Ich weiß wovon ich schreibe (Jahrgang 19l37).

  • Lazzarini Caterina, Berlin

  • Leineweber Bernd, Frankfurt am Main/Umbrien

  • Lemp-Altland Cornelia, 40489 Düsseldorf, schreibt:

    ich wünsche dem italienischen Volk Pressefreiheit und ein besseres Bildungssystem.Wenn die Wähler eine zum kritischen denken ermutigende Erziehung genießen können, werden Sie Berlusconi nicht mehr unterstützen.

  • Lessmann Hauke, Carpi (Modena), schreibt:

    Danke für die Initiative!

  • Loose Kira, Genova, schreibt:

    Ist italien noch zu retten ???

  • Luporini Mario, Konstanz, schreibt:

    Der Generation meiner Eltern ist es gelungen, ihr Vaterland von dem Diktator Mussolini zu befreien. Befreien wir es von dem zweiten Diktator Berlusconi. Jetzt! Und für immer!

  • Luxem Prof. Rainer, Lübeck

  • Maffei Carlo Riccardo, I 38067 Ledro (TN), schreibt:

    Es vergeht kaum ein Tag, in dem B. hier in Italien nicht noch ein Teil unserer Demokratie zerstoert.
    Am 12-13 Juni koennen 4 Gesetze mit VolksReferendum abgeschafft werden bei 50% Wahlbeteiligung. Damit keiner Waehlen geht, macht B. von allen Legalen und Illegalen Mitteln gebrauch. Laut Gesetzt sind mindestens 2 Monate fuer den Wahlkampf vorgesehen, aber auch heute wurden die Regeln nicht verabschiedet.

  • Manger Patrick, Hannover

  • Mann Hector, Verbania, schreibt:

    Weil irgendjemand irgendetwas tun muss, wenn im Herzen Europas die Demokratie abbgeschafft wird. Und sei es, ein Zeichen zu setzen.

  • Mannarini Marina, Hamburg

  • Masili-Staab Marion, Fivizzano, MS, Italien, schreibt:

    Da ich aufgrund meiner Ehe mit einem Italiener in Italien leben muß, würde ich alles dafür tun, daß Berlusconi dahin kommt, wo er hin gehört, nämlich in den Knast und sein Vermögen sollte, insoweit illegal erworben, auch die Gewinne aus illegalem Startkapital an das Volk verteilt werden. Da haben es viele bitter nötig, unter anderem die Schulen, wo immer mehr Stellen abgebaut werden

  • Matthies Madeleine, Berlin, schreibt:

    Sono donna e dico BASTA!!!

  • Mautz Rüdiger, Göttingen

  • Meola Marco, Brig (Schweiz)

  • Mohrmann Hans, Syke

  • Namyslo Petra, Berlin, schreibt:

    Berlusconi muss weg – der Demokratie zuliebe!

  • Nanini Riccardo, Hannover

  • Navetta Giuseppe, Hamburg, schreibt:

    Student der Volkswirtschaftslehre und Angestellter eines Kreditinstitutes. Mitglied der Partei “Die Linke” mit Erfahrung in gewerkschaftlicher Arbeit im Rahmen der Betriebsratstätigkeit.

  • Neumann Sabine, Pisa

  • Nix, Prof. Dr.jur. Christoph, Konstanz

  • Obermüller Ulrich, Kassel

  • Opel Hannes, Rom, schreibt:

    Danke für diese Seite!

    „Ich liebe das Italien von damals, das Italien von Dante, Petrarca und Boccaccio, aber das ist nicht das Italien von heute. Heute Leben wir in einem Land voller Lügen und Müll.“

    So kommentierte meine Mitbewohnerin die aktuelle Lage ihrer Nation. Für ein Jahr Gast in einem europäischen Land dessen unglaubliches Schicksal nicht länger allein Sache der italienischen Bevölkerung sein kann. Europa darf sich seiner Verantwortung nicht entziehen. www.imparoitaliano.blogsport.de

  • Pacini Irene, Freiburg, schreibt:

    Wir Italiener im Ausland verfolgen mit großer Sorge die Entwicklung in unserem Heimatland. Dazu kommt, dass wir uns als gesetzestreue Bürger von einem solchen Vertreter regelrecht diffamiert fühlen. Am 02.04.2011 werden einige Italiener in Freiburg dagegen demonstrieren (mehr Infos in Facebook unter “L’Italia all’estero dice basta”). Wir hoffen, dass noch viele ähnliche Initiativen folgen!

  • Picardi Anna, Stuttgart

  • Platiel Rolf, München/Rom, schreibt:

    Ich teile die erklà rte Absicht dieses Websites 100%ig und finde, das sollte auch die europà ische Presse KONSEQUENT tun, nich nur hie und da auf Seite 17 ein Kommentar oder eine lustige Anekdote; ich erinnere (auch die europà ische Politik) an die Riesenempörung um den, im Vergleich mit Berlusconi und Spießgesellen harmlosen Jörg Haider.

  • Ploch Uwe, Hamburg

  • Priotto Graziano, Prag, schreibt:

    Ich war bis vor einer Woche Italiener, und brauche nicht zu erklären warum ich den Paß zurückgegeben habe, behalte jetzt nur noch die deutsche Staatsangehörigkeit, vielleicht kann ich eines Tages wieder Italiener werden, wenn der Spuck vorbei ist…

  • Prof. Dr. Kreimeier Klaus, Berlin, schreibt:

    Ich wünsche dem Aufrufe eine weite Verbreitung und schlage seine Veröffentlichung auch in einer der großen überregionalen Zeitungen vor.

  • Prof. Schlüter-Padberg Michael, Lucca, schreibt:

    Über Bungasconi ist alles gesagt. Den präfaschistischen Zustand des Landes müssen wir in all seiner Aggressivität erleben, wie auch die widerwärtige Vulgarität etlicher Abgeordneter; sie wissen, wen ich meine.
    Stärken wir die Abwehrkräfte der Justiz, wenn wir eben können; helfen wir, die Bewunderung für Furberie zu bremsen. Fragen wir Angelino Alfano, wie er sich fühlt als Justizminister eines Landes, das die Trennung von Religion, Staat und Justiz einmal zum Segen für uns Heutige erfunden hat!

  • Pruscha Wolfgang, Altavilla Vicentina, Italien, schreibt:

    Ich lebe seit 25 Jahren in Italien und verfolge mit wachsender Sorge die schleichende Einführung eines autokratischen Regimes, in dem das von Berlusconi dominierte Fernsehen eine zentrale Rolle spielt. Besonders besorgniserregend finde ich die Gleichgültigkeit, mir der – wenigstens bis jetzt – ein Großteil der italienischen Bevölkerung und selbst Teile der nicht direkt von Berlusconi abhängenden Medien darauf reagieren.

  • Rabe Lea, Hannover

  • Ralf Erkens, Hamburg

  • Rünagel Klaus, Neubeuern, schreibt:

    Es schmerzt, als jahrzehntelanger Italienfreak mitansehen zu müssen, wie der Cavaliere wütet. Und es wird zunehmend schwieriger, den Besuchern auf meiner italien.info die Schönheiten Italiens zu vermitteln, da doch überwiegend äußerst befremdliche und unverständliche Nachrichten zu veröffentlichen sind. Auch deshalb unterstütze ich diesen Aufruf!

  • Reimer Christian, Flensburg

  • Rischmüller Astrid, Hannover

  • Rodrian Margit, Frankfurt am Main, schreibt:

    Berlusconi ist die spitze des politisch-ökonomischen eisbergs, der im gegensatz zu den echten eisbergen leider nicht schmilzt, sondern wächst. auch die klimakatastrophe hat ihre profiteure. um so wichtiger ist eine europäische / transnationale öffentlichkeit von unten.

  • Roessle Karin, Bietigheim-Bissingen

  • Rosenkranz Elisabeth, Augsburg

  • Rosenkranz Hermann, 86159 Augsburg, schreibt:

    Das italienische Volk hat diesen Mann nicht verdient. Es reicht schon, wenn er durch seichte Unterhaltung eine traditionsreiche Kultur an den Rand der Bedeutungslosigkeit bringt. Warum darf ein einzelner Mensch einen ganzen Staat in den Ruin treiben und ein ganzes Volk verhöhnen? Wer käuflich ist, betrügt seine Wähler. Wie lange lässt Du, stolzes Italien dir das gefallen?

  • Roth Sabine, 10963 Berlin, schreibt:

    Ich bin in der Tat sehr besorgt! Umso mehr, als die EU Ungarn – zu Recht – auf die Finger schaut, und Berlusconi gewähren lässt. In “seinem” Italien wird die Idee der Demokratie kontinuierlich und systematisch zerstört.

  • Sander Karin, Neuss

  • Santamaria Angelino, 52068 Aachen, schreibt:

    Io ho sempre ribadito, che in Italia cè una dittatura ben coperta. Peccato che gl`italiani non la percepiscono. Io invece non riesco a capire il
    popolo italiano: basta aver visto il 14.12.2009, di sera,
    Porta a Porta. Bastava sentire La Russa, il Ministro della Difesa per rendersi conto che in Italia la ‘dittatura’ è presente:

  • Sarah Mayer, Pontedera, schreibt:

    Ich bin Oesterreicherin, lebe und arbeite aber seit drei Jahren als Sozialarbeiterin in der Toskana.Ich halte die politische und soziale Situation Italiens in vielerlei Hinsicht fuer erschreckend und schliesse mich gerne ihrem Aufruf an. Ich habe uebrigens an der Demonstration “Wann, wenn nicht jetzt” teilgenommen. Leider sind Demonstrationen und Streiks zwar haeufig (und auch sehr theatralisch)in Italien, konkrete lang anhaltende Aenderungen aber fast unmoeglich.

  • Sawyer Sharron, Berlin

  • Scherer Klaus-Jürgen, Berlin, schreibt:

    Ich höre regelmäßig neue schlechte Nachrichten von Freunden aus Turin und Florenz, ich teile die Sorgen über die politische Kultur Italiens,einst auch meiner zweiten Heimat des Herzens Dr. Klaus-Jürgen Scherer (Gf Kulturforum der Sozialdemokratie, Redakteur NG/FH)

  • Schirò Angela, Freiburg

  • Schlicht Michael, Roma, schreibt:

    lebt seit 30 Jahren in Rom, wo er als Lektor für deutsche Sprache und Kultur an der Universität La Sapienza arbeitet; sieht mit wachsender Besorgnis die in letzter Zeit fast ausschließlich negativen Entwicklungen in Italien aufgrund der Politik und der gesellschaftlichen Einflussnahme von S. Berlusconi; würde sich eine stärkere Einmischung Europas zur Verhinderung dieser Tendenzen wünschen.

  • Schraffl Francesca, Freiburg

  • Schrage-Aden Peter, Berlin, schreibt:

    Wenn Rom fällt ist Europa bedroht. Das gilt auch für den inneren Feind. Ich bin Klimaschutzbeauftragter in unserem Bezirk, und weiß um die Bedrohung durch den Klimawandel und die sich daraus ergebenen Flüchtlingsströme, auf die wir uns einstellen müssen. Bei allen Anstrengungen, das 2° Ziel zu erreichen. Das, was wir in Rosarno erleben, hat Fleck in “GO, die Ökodiktatur” schon 1992 beschrieben. Helfen wir, das es nicht so weit kommt.

  • Schremmer Thomas, Hannover

  • Schuler Erich, 30449 Hannover, schreibt:

    Wie steht bella Italia da, 150 jahre nach dem Zusammenschluss der 7 Provinzen? Wir sind mitverantwortlich, egal ob Italien, Ungarn…

  • Schuler-Olivo Renate, Pagnacco, schreibt:

    Es war mir eine Wohltat, den Aufruf “Aus Sorge um Italien” zu lesen. Vielleicht sollten die deutschen Europaabgeordneten einmal auf diese Internetseite schauen, vor allem die von der CDU. Sie verstehen leider nicht, dass die Partei von Berlusconi keine Abwandlung der deutschen CDU ist.

  • Schumann Eckart, Bielefeld, schreibt:

    Schon einmal (und erstmals?) spielten moderne Massenbewegungen und Massenmedien eine wichtige Rolle bei der Transformation der Gesellschaft zu einer Diktatur.
    Das war vor und nach 1933 in Deutschland.

  • Semrau Dr. Eugen, Venedig, schreibt:

    Ihre Initiative ist ehrenwert, unterstützenswert und wahrscheinlich sinnlos. Als Österreicher, der seit langen Jahren in Venedig lebt, macht mich das vollständige politische Desinteresse der Italiener immer noch fassungslos. In jedem anderen zivilisierten Staat wäre eine derartige Gauner-Regierung nicht denkbar. Armes Italien!

  • Serafini David, Velpke, schreibt:

    Berlusconi rappresenta in se stesso l’italiano tipico: ignorante, cafone, spaccone, ciarlatano, donnaiolo, fa battute da spaccone, racconta barzellette oscene, si prende libertà  personali con gente che non conosce minimamente, fa le corna, fa uso di stupefacenti, non vuole pagare le tasse, non rispetta le leggi (se ne fa di proprie), non ha senso civico alcuno.
    Berlusconi non è il male dell’Italia, questo infatti siamo noi che non facciamo abbastanza per cambiare le cose.

  • Seymer Gesine, Dresden

  • Siebel Walter, 26131 Oldenburg

  • Silvani Maurizio, am Gutleuthofhang 21, 69118 Heidelberg

  • Simon Doris, Hamburg, schreibt:

    zur Rettung der Demokratie

  • Sommer Katharina, Hamburg, Germania

  • stano vittorio, 30952 Empelde-Hannover, schreibt:

    Se l´incontro tra Schifani e Richard Allen (responsabile del social network Facebook per l´EU)sortirà¡ l´auspicato giro di vite ai siti italiani ostili al governo, l´Italia diventerà¡ come la Cina. Il colpo di stato strisciante sarà¡ palese. Noi, pacifici cittadini del NOBDAY non delegheremo nulla alla casta “inciuciona”. Non delegheremo i momenti successivi, istituzionali ed elettorali, della lotta in difesa della Costituzione. FINCHà‰ CÂ´à‰ LOTTA CÂ´à‰ SPERANZA.VITTORIO STANO e MARIELLA DIMAURO

  • Stefan Ballhausen, Hamburg, schreibt:

    Endlich ein Ventil!
    Leider bin ich erst heute auf diese Seite gekommen, die hoffentlich kein Fake der PdL ist.
    Man steht ja nahezu ohnmächtig vor dieser Fähigkeit von B, sich aus allen Kalamitäten wieder zu befreien.
    Gerne würde ich dazu beitragen, diesem windigen Vertreter den Garaus zu machen.

  • Storzer Gerd Lukas, Hamburg

  • Testa Liselotte, Dortmund, schreibt:

    Ich teile die Sorge und begrüße die Initiative

  • Tonnicchi Marco, 50321 Brühl, schreibt:

    Die Entwicklung in Italien ist sehr Besorgnis erregend. Zustände wie unter dem “DUCE” können wir in Europa nicht dulden. Das EU-Parlament muss die Demokratie in dieser Gemeinschaft schützen. Italien steht vor einer Übernahme der modernen Diktatur. Die Demokratische Form ist nur noch Makulatur. Die Meinungen werden durch Medien manipuliert. Herr Barroso, stoppen Sie bitte mit Hilfe des Parlamentes diese Entwicklung, denn Europa kann sich einen neuen “DUCE” nicht erlauben.

  • Toppel Roger, Hemmingen

  • Usai Angela, Cagliari, schreibt:

    E’diventato difficilissimo, stando all’estero, riuscire a presentare positivamente l’Italia. Tutto è lasciato alla COSCIENZA MORALE del singolo. Lei ci fa vergognare di essere italiani!

  • Vasel Marianne, Hannover

  • Vella Michele, Wolfsburg

  • Vogt Irene, Rom

  • wagemann ingrid, Hannover, schreibt:

    ich bin mindestens einmal im Jahr in Italien, um dort eine Freundin zu besuchen, Urlaub zu machen und die Schönheiten des Landes zu genießen. Es fällt schwer zu akzeptieren, dass die Italienerinnen und Italiener einen solchen Mann immer wieder zu ihrem Präsidenten machen! Deswegen unterstütze ich diese Initiative sehr gern.

  • Weber Peter, Pisa, schreibt:

    Wer wissen will, was die italienische Demokratievariante wirklich ausmacht und wie weit Berlusconi noch gehen kann, sollte die folgende Neuerscheinung nicht verpassen:
    Petreius Hyphantes, Die Demagogen.
    Darin etwas versteckt, aber besonders empfehlenswert die erhellende Komödie mit dem irreführenden Titel “Die Akte Sokrates” und einem gewissen Burleskos als Hauptdarsteller.

  • Werner Franz, Hannover

  • Wiegenstein Roland H., 10707 Berlin

  • Wodarg Dr. Wolfgang, Flensburg

  • Wonnemann Jutta, Pedara, Catania

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